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Herrenmode bei AWG: Trends, Passform, Stilregeln und das komplette Sortiment für Männer
Ich sag's direkt: Gut angezogen sein ist kein Talent, sondern Handwerk. Wer weiß, welche Passform zu seiner Figur passt, welche Farben zusammenspielen und welcher Dresscode was verlangt, sieht jeden Tag besser aus – ohne mehr Geld auszugeben. Genau das findest du hier: die Herrenmode-Trends 2026/27, die Basics für eine funktionierende Garderobe, Tipps pro Körperform, Farben und Styles für jedes Alter, Dresscodes von Smart Casual bis Black Tie, Pflege- und Qualitätswissen – und darunter das komplette Herren-Sortiment von AWG.
Bei AWG bekommst du Herrenmode für Alltag, Büro, Sport, Arbeit, Feiern und Tracht – von Marken wie Jim Spencer, Tom Tailor, Mustang, Jack & Jones, Southern Territory, U.S. Polo Assn., Adidas und Puma, in Größen von S bis 4XL (Konfektionsgröße 48 bis 60) bei den Eigenmarken, zu einem bewusst niedrigen Preisniveau – online bestellbar mit kostenfreier Rücksendung oder kostenloser Lieferung in deine Wunschfiliale.
Herrenmode-Trends 2026/27: Was trägt der Mann aktuell?
Im Herbst/Winter 2026/27 tragen Männer Brauntöne von Cognac bis Espresso, Karo, auffälligen Strick, dunklen Denim, Preppy-Layering mit Hemd und Pullover sowie lockerere Proportionen. Für Frühjahr/Sommer 2027 zeichnen sich ein farbenfroher Preppy-Look, leichte Stoffe, weicheres Tailoring und weite Bermudas ab.
Die Laufstege in Paris und Mailand haben die Richtung vorgegeben – und das Beste daran: Kaum ein Trend dieser Saison verlangt, dass du deinen Kleiderschrank austauschst. Die meisten Looks bauen auf Klassikern auf, die du lange tragen kannst. Neu ist vor allem, wie sie kombiniert werden.
Herbst/Winter 2026/27: die 8 wichtigsten Trends
1. Braun statt Schwarz
Cognac, Kastanie, Schoko, Espresso: Braun wirkt weicher als Schwarz, ist aber genauso kombinierbar – mit Creme, Grau, Navy, Oliv und Denim. Einstieg: ein brauner Pullover oder ein Ledergürtel.
2. Karo in allen Größen
Glencheck, Tartan, Vichy: Karo ist das Muster der Saison. Am einfachsten über eine Hemdjacke (Overshirt) oder ein kariertes Freizeithemd – dazu eine Hose in einer Farbe aus dem Muster.
3. Statement-Strick
Der Pullover wird vom Basic zum Hingucker: Zopfmuster, Melange, Argyle-Rauten, breite Kragen. Ein Troyer mit Reißverschlusskragen oder ein Cardigan bringt den Look sofort.
4. Preppy-Layering
Hemd + Krawatte + Pullover, gern zur Jeans – der „Old Money“-Look, nur entspannter. Du brauchst dafür ein Businesshemd, eine Krawatte und einen feinen Strickpulli.
5. Dark Denim
Dunkle Jeans ohne auffällige Waschung wirken fast schon elegant. Mutig: Denim-on-Denim, also Jeanshemd oder Jeansjacke zur Jeans – mit leicht unterschiedlichen Blautönen.
6. Blouson & Leder-Look
Kurze Jacken zur weiten Hose ergeben die moderne Silhouette der Saison. Eine Kunstlederjacke oder eine kurze Übergangsjacke passt zu Hoodie genauso wie zu Hemd.
7. Lockerere Proportionen
Hosen werden weiter und gerader, Silhouetten großzügiger. Statt Skinny: Straight- oder Relaxed-Jeans, Cordhosen und Stoffhosen mit geradem Bein.
8. Outdoor & Workwear im Alltag
Funktion ist Stil: Steppwesten, Fleecejacken, Cargohosen und robuste Arbeitskleidung landen im Stadt-Outfit.
Die Trendfarben Herbst/Winter 2026/27
- Cognac
- Espresso
- Bordeaux
- Pflaume
- Ocker
- Dunkles Oliv
- Grau
- Creme
Ausblick Frühjahr/Sommer 2027: die neuen Trends
Die Herrenschauen für Frühjahr/Sommer 2027 fanden mitten in einer Hitzewelle statt – entsprechend leicht und farbig fielen die Kollektionen aus. Revolution gab es keine, dafür viel Feinschliff an Bewährtem.
- Farbenfroher Preppy-Look: Poloshirts in Sorbet-Tönen wie Rosa, Lavendel, Zitronengelb und Hellblau, dazu der Pullover lässig über die Schultern gelegt. Die Basis findest du bei den Poloshirts.
- Leichte Stoffe, weiches Tailoring: luftige Hemden, unstrukturierte Sakkos und Kombi-Teile, die man einzeln tragen kann.
- Weite Bermudas („Boomer-Shorts“): knielange, locker geschnittene Shorts, gern mit Bundfalte – zu finden unter Bermudas und Shorts.
- Erdige Outdoor-Töne: Moosgrün, Sand und Steingrau – passend zum Trend, die Freizeit draußen statt im Club zu verbringen.
- Retro-Sport: Trainingsjacken, Sport-Polos und Retro-Sneaker aus der Sportmode werden alltagstauglich kombiniert.
Mein Tipp: Nimm dir pro Saison ein bis zwei Trends vor und bau sie in deine Basics ein – etwa einen Karo-Overshirt zur dunklen Jeans oder ein farbiges Polo zur beigen Stoffhose. So wirkst du aktuell, ohne verkleidet auszusehen. Frische Teile findest du unter Neuheiten und in der Aktion Herbst-Trends.
Gen Z, Millennials, Gen X, Boomer: Wer trägt was – und wer klaut von wem?
Die Generationen tauschen gerade munter Styles: Die Gen Z entdeckt Preppy-Klassiker und Boomer-Teile wie Bundfaltenhose, Poloshirt und Strickweste neu, Millennials bleiben Smart Casual treu, die Gen X trägt den lässigen 90er-Stil mit Denim und Workwear.
| Generation | Typischer Look | Das feiert gerade jeder | Bei AWG |
|---|---|---|---|
| Gen Z (Jahrgänge ca. 1997–2012) | Baggy- und Relaxed-Jeans, Hoodies, Retro-Sneaker, Preppy-Chic mit Hemd, Krawatte und Pullover | „GenZ goes Classic“: Klassiker wie Hemd und Sakko werden bewusst lässig kombiniert | Young Fashion, Hoodies |
| Millennials (ca. 1981–1996) | Slim-Fit-Chino, weiße Sneaker, Smart Casual, Hemd mit hochgekrempelten Ärmeln | Gepflegter Smart-Casual-Stil als Büro-Standard | Stoffhosen, Hemden |
| Gen X (ca. 1965–1980) | 90er-Coolness: Flanellhemd, Bomberjacke, Denim, Band-Shirt, Workwear | Workwear und Denim-on-Denim als Trend der Saison | Freizeithemden, Jeans |
| Boomer (ca. 1946–1964) | Poloshirt, Bundfaltenhose, Strickweste, Windjacke, Bermudas | „Danke, Boomer“: genau diese Teile tragen heute auch die Jüngsten | Polos, Bermudas |
Der Hemd-in-die-Hose-Test
In sozialen Netzwerken gilt das nur vorne halb reingesteckte Shirt („French Tuck“) bei vielen aus der Gen Z als typisches Millennial-Erkennungszeichen, genauso wie sehr enge Skinny-Jeans und unsichtbare Sneakersocken. Die Gen Z trägt Shirts eher kastig und offen – oder ganz klassisch komplett in die Hose gesteckt, mit sichtbarem Gürtel. Mein Take: Beides ist okay. Entscheidend ist, dass das Shirt dafür die richtige Länge hat.
Die 15 Basics, die jeder Mann besitzen sollte
Eine funktionierende Herrengarderobe braucht keine 100 Teile, sondern rund 15 gut sitzende Basics in zwei bis drei neutralen Grundfarben (Navy, Grau, Weiß, Beige) plus einer Akzentfarbe. Damit lassen sich die meisten Anlässe vom Büro bis zum Wochenende abdecken.
Oberteile
- 3 × T-Shirts in Weiß, Grau, Navy
- 1 × Poloshirt in Navy oder Weiß
- 1 × hellblaues Businesshemd
- 1 × Freizeithemd (Oxford, Flanell oder Karo)
- 1 × feiner Strickpullover mit Rundhals
Unterteile
- 1 × dunkle Jeans ohne Waschung
- 1 × Stoffhose oder Chino in Beige
- 1 × Stoffhose in Grau oder Navy fürs Büro
- 1 × Shorts für den Sommer
Darüber & Details
- 1 × Übergangsjacke
- 1 × Winterjacke oder Mantel
- 1 × Anzug in Navy oder Anthrazit
- 1 × brauner Ledergürtel
Was besagt die 3-3-3-Regel für Kleidung?
Die 3-3-3-Regel besagt: Wähle drei Oberteile, drei Unterteile und drei Paar Schuhe, die alle miteinander kombinierbar sind. Aus diesen neun Teilen entstehen rechnerisch 27 Outfits (3 × 3 × 3). Jacken und Accessoires zählen meist nicht mit.
Die Idee stammt aus der Minimalismus-Bewegung – ursprünglich als „Project 333“ (33 Teile für drei Monate) – und ging 2023 in sozialen Netzwerken als Neun-Teile-Challenge viral. Sie funktioniert nur, wenn alles farblich zusammenpasst. So könnte eine Herren-Kapsel aussehen:
3 Paar Schuhe
Weiße Sneaker, braune Lederschuhe, robuste Boots
Capsule Wardrobe aufbauen: so gehst du vor
Eine Capsule Wardrobe (Kapsel-Garderobe) ist ein kleiner, komplett aufeinander abgestimmter Kleiderschrank. So baust du sie auf:
- Bestandsaufnahme: Alles raus, was du seit einem Jahr nicht getragen hast oder was nicht sitzt.
- Farbpalette festlegen: zwei bis drei neutrale Grundfarben plus eine Akzentfarbe, die dir steht.
- Lücken schließen: Mit der Basics-Liste oben abgleichen und nur fehlende Teile nachkaufen.
- Vielträger aufwerten: Bei Jeans, Jacke und Schuhen lohnt sich die bessere Qualität am meisten – die trägst du am häufigsten.
- Saisonal tauschen: Alle drei Monate Sommer- und Winterteile rotieren, den Rest verstauen.
Passform: Slim Fit, Regular Fit, Relaxed Fit und Oversized im Vergleich
Die Passform ist wichtiger als Marke, Preis oder Trend. Slim Fit sitzt körpernah, Regular Fit gerade und bequem, Relaxed Fit locker mit Bewegungsfreiheit, Oversized bewusst übergroß. Welche passt, hängt von Figur, Anlass und persönlichem Stil ab.
| Passform | Schnitt | Wirkung | Passt besonders zu |
|---|---|---|---|
| Slim Fit | Körpernah, schmal an Taille und Ärmeln | Modern, sportlich, gestreckt | Schlanken und athletischen Figuren (H- und Y-Typ) |
| Modern Fit / Tailored Fit | Leicht tailliert, mehr Raum als Slim Fit | Gepflegt, zeitgemäß | Fast allen Figuren – der beste Kompromiss |
| Regular Fit | Gerade geschnitten, klassische Weite | Klassisch, bequem | Kräftigeren Figuren (O-Typ), Alltag und Büro |
| Relaxed Fit | Locker, mehr Weite an Oberschenkel und Brust | Lässig, entspannt | Freizeit, Trend-Looks, kräftigen Oberschenkeln |
| Oversized | Bewusst eine bis zwei Nummern weiter, tiefe Schulter | Streetwear, jung | Schlanken Figuren, Young Fashion |
| Comfort Fit | Großzügig, oft mit Dehnbund oder Stretch | Bequem, unaufgeregt | Männern, denen Tragekomfort am wichtigsten ist |
Jeans-Schnitte kurz erklärt
- Skinny: hauteng vom Bund bis zum Saum – aktuell eher auf dem Rückzug.
- Slim: schmal, aber nicht eng; der Allrounder für schlanke Beine.
- Tapered: oben bequem, zum Knöchel hin schmaler – ideal bei kräftigen Oberschenkeln.
- Straight / Regular: gerades Bein, zeitlos und gerade wieder voll im Trend.
- Relaxed / Loose / Baggy: weit geschnitten, 90er-Vibe, am besten mit kürzeren Jacken.
- Bootcut: leicht ausgestellter Saum, passt über Stiefel.
Alle Schnitte findest du bei den Herren-Jeans, unter anderem von Mustang, Wrangler, Pioneer und Paddock's.
Wie lang muss ein Hemd, Sakko oder eine Hose sein?
- Hemdkragen
- Geschlossen passen noch ein bis zwei Finger zwischen Kragen und Hals.
- Schulternaht
- Sitzt genau auf der Schulterkante – hängt sie tiefer, ist das Teil zu groß (außer bei Oversized).
- Hemdärmel
- Endet am Handgelenkknochen bzw. am Daumenansatz; beim Anwinkeln des Arms darf er nicht hochrutschen.
- Sakkoärmel
- 1 bis 1,5 cm kürzer als der Hemdärmel, sodass die Manschette sichtbar bleibt.
- Sakkolänge
- Bedeckt das Gesäß knapp; bei hängenden Armen liegt der Saum etwa auf Höhe der Daumenmitte.
- Hemd offen getragen
- Endet etwa in der Mitte des Hosenschlitzes – nicht tiefer als der Po.
- Hosenlänge
- Der Saum berührt den Schuh mit höchstens einer leichten Falte; moderne Schnitte enden knapp am Knöchel.
- Krawatte
- Die Spitze endet an der Gürtelschnalle.
Welcher Kleidungsstil passt zu meiner Körperform?
Bei Männern unterscheidet man meist vier Grundtypen: H-Typ (gerade), Y- bzw. V-Typ (breite Schultern), O-Typ (Körpermitte betont) und A-Typ (schmale Schultern, breitere Hüfte). Ziel ist immer eine ausgewogene Silhouette: schmale Bereiche betonen, breite ruhig halten.
Für die Einordnung brauchst du zwei Maße: Schulterbreite und Bauch- bzw. Hüftumfang. Figurtypen sind Orientierung, keine Vorschrift – wenn du dich in etwas wohlfühlst, strahlst du das auch aus.
H-Typ (Rechteck)
Schultern, Taille und Hüfte etwa gleich breit, eher schlank.
Struktur und Volumen oben: Steppjacken, Sakkos mit Schulter, Lagenlooks, horizontale Streifen
Slim- oder Modern-Fit-Hemden, die eine Taille andeuten
Sehr weite, formlose Teile von Kopf bis Fuß
Y- bzw. V-Typ (athletisch)
Breite Schultern und Brust, schmale Taille und Hüfte.
V-Ausschnitte, gerade Hosen wie Straight-Jeans oder Cargohosen für Balance unten
Dehnbare Stoffe oben, damit nichts spannt
Schulterpolster, Muster nur auf der Brust, Skinny-Hosen
O-Typ (Körpermitte betont)
Bauch ist die breiteste Stelle, oft schmale Beine.
Regular Fit, dunkle Farben in der Mitte, offene Jacken und Sakkos als senkrechte Linie, Hosenträger statt Gürtel
Längsstreifen, Hemden mit Kentkragen, Stoffhosen mit Komfortbund
Enge Shirts, Querstreifen am Bauch, zu kurze Oberteile
A-Typ (Dreieck)
Schmale Schultern, breitere Hüfte oder Oberschenkel.
Schultern betonen: helle oder gemusterte Oberteile, Troyer mit Kragen, strukturierte Jacken
Unten dunkle, gerade oder Tapered-Hosen
Helle, auffällige Hosen und Skinny-Jeans
Tipps nach Körpergröße
- Kleinere Männer: Ton-in-Ton-Outfits strecken, kürzere Jacken und Hosen ohne Stoffüberschuss am Saum ebenfalls. Kleine Muster statt großer Karos.
- Große Männer: Längere Jacken und Mäntel, Farbkontraste zwischen Ober- und Unterteil, größere Muster und Lagenlooks brechen die Länge angenehm.
- Sehr schlanke Männer: Strukturierte Stoffe wie Cord, Strick und Flanell geben Volumen, Layering sowieso.
- Kräftige Männer: Passform vor Größe: Ein gut sitzendes Teil in Regular Fit wirkt schlanker als ein zu weites. Komfortschnitte gibt es etwa bei HERO by John Medoox und Hero big.
Herrengrößen: So findest du deine richtige Größe
Herrengrößen werden als Buchstaben (S bis 4XL) oder als deutsche Konfektionsgröße (48 bis 60) angegeben. Die Konfektionsgröße orientiert sich grob am halben Brustumfang in Zentimetern. Maßgeblich sind Oberweite, Taillenweite, Hüftweite und bei Hosen die Innenbeinlänge.
| Größe | DE | Oberweite | Taillenweite | Hüftweite | Armlänge | Innenbein |
|---|---|---|---|---|---|---|
| S | 48 | 101 | 90 | 100 | 64,5 | 83 |
| M | 50 | 105 | 94 | 104 | 65 | 83,5 |
| L | 52 | 109 | 98 | 108 | 65,5 | 84 |
| XL | 54 | 114 | 103 | 113 | 66 | 84,5 |
| XXL | 56 | 119 | 108 | 118 | 66,5 | 85 |
| 3XL | 58 | 124 | 113 | 123 | 67 | 85,5 |
| 4XL | 60 | 129 | 118 | 128 | 67,5 | 86 |
Bei Fremdmarken kann die Passform abweichen – verbindlich ist die Größentabelle für Herren und die Angabe am Artikel.
So misst du richtig
- Oberweite: waagerecht an der breitesten Stelle der Brust, unter den Achseln durch.
- Taillenweite: dort, wo du die Hose trägst – nicht einziehen.
- Hüftweite: an der breitesten Stelle des Gesäßes.
- Innenbeinlänge: vom Schritt bis zum Boden, ohne Schuhe.
- Jeans in W/L: W (Weite, englisch „Width“) ist der Bundumfang in Zoll, L (Länge, „Length“) die Innenbeinlänge in Zoll. 1 Zoll = 2,54 cm.
Liegst du zwischen zwei Größen, nimm bei Oberteilen die größere, bei Stretch-Jeans eher die kleinere – Stretch gibt nach.
Was bedeutet welcher Dresscode? Von Casual bis Black Tie
Casual heißt Freizeitkleidung, Smart Casual gepflegt-lässig mit Hemd oder Sakko, Business Casual Sakko ohne Krawattenpflicht, Business Anzug mit Krawatte, Cocktail dunkler Anzug, Black Tie Smoking und White Tie Frack. Im Zweifel lieber eine Stufe zu schick als zu lässig.
| Dresscode | Outfit | Schuhe | Typischer Anlass |
|---|---|---|---|
| Casual | T-Shirt oder Polo, Jeans, Sweatshirt | Sneaker, Boots | Freizeit, Grillabend |
| Smart Casual | Hemd oder Polo, Chino oder dunkle Jeans, optional Sakko oder Strick | Saubere Sneaker, Loafer, Chelsea Boots | Restaurant, Date, Geburtstag, Kreativbüro |
| Business Casual | Sakko mit Stoffhose (Kombi), Hemd, Krawatte optional | Loafer, Derby, Budapester | Büro, Kundentermin |
| Business / Business Attire | Anzug in Navy oder Grau, Cityhemd, Krawatte | Oxford oder Derby aus Glattleder | Vorstellungsgespräch, Meeting, Vortrag |
| Cocktail | Dunkler Anzug, Krawatte oder Fliege, gern mit Einstecktuch | Oxford, schwarz oder dunkelbraun | Abendveranstaltung, Empfang |
| Black Tie | Smoking mit Fliege, Smokinghemd, Kummerbund oder Weste | Schwarze Lackschuhe oder polierte Oxfords | Gala, Ball, Opernpremiere |
| White Tie | Frack mit weißer Fliege und weißer Weste | Schwarze Lackschuhe | Staatsbankett, Wiener Opernball |
Welcher Anzug für welchen Anlass?
Im Büro
Navy und Mittelgrau sind die Allrounder. Wechsle Hemden und Krawatten, nicht jeden Tag den Anzug – und gönn ihm einen Tag Pause zum Auslüften. Für lockere Büros reicht die Kombi aus Sakko und Stoffhose.
Als Hochzeitsgast
Anzug in Blau, Grau oder im Sommer auch in hellen Tönen, dazu ein Hemd und eine Krawatte mit etwas Farbe. Tabu: Weiß von Kopf bis Fuß und Outfits, die dem Bräutigam die Show stehlen. Bei Scheunenhochzeiten geht auch eine Weste ohne Sakko.
Bei einer Beerdigung
Schwarzer oder sehr dunkler Anzug (Anthrazit, Dunkelblau), weißes Hemd, schwarze oder dunkle Krawatte, dunkle Lederschuhe. Keine Muster, keine auffälligen Accessoires.
Im Vorstellungsgespräch
Orientier dich an der Branche und leg eine Stufe drauf: In der Bank Anzug mit Krawatte, im Handwerk oder in der Kreativagentur reichen Hemd, Chino und gepflegte Schuhe.
Auf dem Volksfest
Tracht ist Pflicht-Kür: Trachtenhemd, Lederhose, Trachtenweste und passende Accessoires wie Haferlschuhe oder Trachtensocken.
Beim ersten Date
Smart Casual gewinnt: dunkle Jeans, gut sitzendes Hemd oder Strick, saubere Sneaker. Gepflegt schlägt teuer – mehr dazu unter Wirkung.
Welche Schuhe passen zum Anzug?
- Oxford: geschlossene Schnürung, die formellste Wahl – Pflicht bei Business, Cocktail und Black Tie.
- Derby: offene Schnürung, etwas lässiger, perfekt zum Büro-Anzug und bei breiterem Fuß.
- Loafer: Slipper ohne Schnürung, ideal für Business Casual und Sommeranzüge.
- Chelsea Boots: schlank und elegant zum Anzug im Herbst und Winter, gern in Wildleder.
- Sneaker: Ja, aber nur schlichte, weiße oder einfarbige Ledermodelle, nur zum schmal geschnittenen Anzug und nur bei Smart-Casual-Anlässen. Bei Beerdigung, Business-Termin oder Black Tie bleiben Sneaker zu Hause.
Faustregel: Je dunkler der Anzug, desto dunkler und glatter der Schuh. Zu Navy passen Braun und Schwarz, zu Anthrazit und Schwarz nur Schwarz.
Farben kombinieren, Layering, Krawatte binden: das Styling-Einmaleins
Verwende pro Outfit höchstens drei Farben, verteilt nach der 60-30-10-Regel (60 Prozent Grundfarbe, 30 Prozent Zweitfarbe, 10 Prozent Akzent). Navy, Grau, Weiß, Beige, Braun und Oliv passen fast immer zusammen. Gürtel und Schuhe sollten aus derselben Farbfamilie kommen, müssen aber nicht exakt identisch sein.
Welche Farben passen zusammen?
Die Herren-Grundfarben sind wie ein Baukasten – untereinander fast beliebig kombinierbar:
- Navy
- Grau
- Weiß
- Beige/Khaki
- Braun
- Oliv
Sechs Kombis, die nie langweilig werden
- Navy + Beige + Weiß: der maritime Klassiker, etwa Polo, Chino, weiße Sneaker.
- Grau + Navy: grauer Pullover über hellblauem Hemd zur Navy-Hose – Business Casual in Perfektion.
- Braun + Creme + Denim: der Trendlook Herbst/Winter 2026/27.
- Oliv + Beige + Weiß: Outdoor-Vibe, etwa Funktionsjacke in Oliv über weißem Shirt.
- Ton in Ton: drei Nuancen einer Farbe, etwa Sand, Camel und Braun – wirkt edel und streckt.
- Neutral + ein Farbklecks: Grau und Weiß plus ein Polo in Bordeaux oder Hellblau.
Gegen Langeweile helfen Strukturen statt Farben: Cord, Flanell, Strick, Waffelpiqué oder Denim bringen Tiefe in ein Outfit aus Grundtönen.
Müssen Gürtel und Schuhe dieselbe Farbe haben?
Nicht exakt, aber aus derselben Familie: brauner Gürtel zu braunen Schuhen, schwarzer zu schwarzen. Die Nuance darf leicht abweichen, die Oberfläche sollte passen – Glattleder zu Glattleder, Wildleder zu Wildleder. Die Metallfarbe der Gürtelschnalle stimmst du idealerweise auf Uhr oder Manschettenknöpfe ab. Zu Sneakern und Jeans ist alles erlaubt, auch Stoff- oder Flechtgürtel aus dem Bereich Gürtel & Hosenträger.
Layering: der Zwiebellook für Herbst und Winter
Layering bedeutet, mehrere Schichten übereinander zu tragen – von dünn nach dick. Das sieht gut aus und hält warm, weil zwischen den Lagen Luft isoliert. So baust du es auf:
- Basisschicht: T-Shirt, Langarmshirt oder Unterhemd; beim Sport Funktionsunterwäsche.
- Mittelschicht: Hemd, Pullover, Sweatjacke, Cardigan oder Fleece.
- Wärmeschicht (optional): Steppweste oder Hemdjacke.
- Außenschicht: Softshelljacke, Stepp- oder Daunenjacke oder Mantel.
- Finish: Schal, Mütze und Handschuhe.
Wichtig: Jede Lage sollte etwas länger oder kürzer sein als die darunter, damit man sie sieht – etwa der Hemdkragen über dem Pullover und der Pullover-Saum unter der kurzen Jacke.
Krawatte binden: der einfache Knoten in fünf Schritten
Der „Four-in-Hand“ ist der einfachste und vielseitigste Knoten – schmal, leicht asymmetrisch, passt zu fast jedem Kragen.
- Krawatte um den Hals legen, das breite Ende hängt rechts und deutlich tiefer als das schmale.
- Das breite Ende vorne über das schmale nach links führen.
- Das breite Ende hinten herum wieder nach rechts führen und noch einmal vorne quer nach links legen.
- Das breite Ende von unten durch die Halsschlaufe nach oben ziehen.
- Von oben durch die vordere Schlaufe stecken, Knoten festziehen, am schmalen Ende hochschieben – die Spitze endet an der Gürtelschnalle.
| Knoten | Größe | Passt zu |
|---|---|---|
| Four-in-Hand (einfacher Knoten) | Klein, schmal | Button-down-, Kent- und schmalen Kragen, Alltag |
| Halber Windsor | Mittel, symmetrisch | Kentkragen, Business |
| Windsor | Groß, dreieckig | Haifischkragen, festliche Anlässe |
Krawatten und Fliegen findest du unter Krawatten & Fliegen, passende Extras unter Anzug-Accessoires.
Einstecktuch falten: drei Varianten
- Glatte Falte (Presidential): Tuch zum Rechteck falten, ein schmaler, gerader Streifen schaut aus der Brusttasche. Formell.
- Spitzenfalte: Eine Ecke zeigt als Dreieck nach oben. Klassisch-elegant.
- Puff: Tuch in der Mitte greifen, locker bauschen, runde Seite nach oben. Lässig.
Das Einstecktuch darf eine Farbe der Krawatte aufgreifen, sollte aber nie aus identischem Stoff sein.
Welche Farben trägt man ab 20, 30, 40, 50 und 60?
Es gibt keine Farbe, die ab einem bestimmten Alter verboten ist. Was sich ändert, ist der Kontrast im Gesicht: Mit grauer werdenden Haaren und hellerer Haut wirken weichere, mittlere Töne harmonischer als hartes Schwarz. Mit 20 darf es trendig und bunt sein, ab 40 werden satte, gedeckte Töne stark, ab 50 und 60 helle, freundliche Farben in Gesichtsnähe.
Der Hintergrund: Farben wirken immer im Verhältnis zu Haut, Haar und Augen. Junge Gesichter haben oft viel Kontrast (dunkles Haar, frische Haut) und vertragen knallige Farben und Schwarz-Weiß. Mit den Jahren nimmt der Kontrast ab – Kleidung mit ähnlich weichem Kontrast lässt dich dann frischer aussehen. Als Faustregel für deinen Unterton: Stehen dir Silber und Blaugrau besser, bist du eher kühl; wirken Gold und Cognac besser, eher warm.
20+
Ausprobieren erlaubt
Trendfarben, Pastelle, Kontraste und Schwarz-Weiß. Die Sorbet-Töne des Preppy-Trends 2027 stehen dir jetzt am leichtesten.
- Rosa
- Lavendel
- Kobalt
- Schwarz
30+
Die Basis aufbauen
Neutrale Grundfarben als Fundament, dazu ein bis zwei Akzentfarben, die du wirklich trägst.
- Navy
- Hellblau
- Oliv
- Sand
40+
Satt und gedeckt
Tiefe, hochwertig wirkende Töne und warme Brauns – die Farben, die derzeit ohnehin im Trend liegen.
- Anthrazit
- Bordeaux
- Cognac
- Flaschengrün
50+
Weicher Kontrast
Mittlere Töne statt Schwarz am Gesicht, Grau-in-Grau passt wunderbar zu grauem Haar.
- Taubenblau
- Mittelgrau
- Camel
- Salbei
60+
Hell und freundlich
Helle Töne nahe am Gesicht hellen den Teint auf; Beerentöne und Blau geben Frische.
- Hellblau
- Creme
- Silbergrau
- Beere
Jedes Alter
Die sichere Bank
Navy, Weiß und Grau funktionieren in jedem Alter und zu jedem Hauttyp – daraus besteht jede gute Basis-Garderobe.
- Navy
- Weiß
- Grau
Männermode ab 20, 30, 40, 50 und 60: Stil für jedes Lebensalter
Mit 20 geht es ums Ausprobieren, mit 30 um die Basis-Garderobe, mit 40 um Qualität und gute Schnitte, mit 50 um Souveränität und mit 60 um die Verbindung von Komfort und gepflegter Eleganz. Das Alter bestimmt dabei nicht, was „erlaubt“ ist, sondern welche Teile dir am meisten bringen.
Herrenmode ab 20
Die Zeit für Trends: Relaxed-Jeans, Hoodies, Overshirts, Retro-Sneaker und Preppy-Looks. Günstige Trendteile, dazu ein paar gute Basics.
Jack & Jones, Only & Sons, IX-O, One Way, Sublevel
Nur Trendteile ohne Basis – dann passt nichts zusammen.
Herrenmode ab 30
Jetzt lohnt sich die Capsule Wardrobe: Smart Casual für Büro und Freizeit, ein gut sitzender Anzug, bessere Jeans und eine Jacke, die mehrere Saisons hält.
Tom Tailor, Jack & Jones Premium, Mustang, U.S. Polo Assn.
Zu große Kleidung aus Gewohnheit, ausgewaschene Band-Shirts im Büro.
Herrenmode ab 40
Qualität und Passform zählen mehr als Trends. Strick in guten Garnen, Hemden mit sauberem Kragen, dunkle Jeans, Chinos und ein Mantel werden deine Stars.
Jim Spencer, Lerros, Southern Territory, Wrangler
Krampfhaft jugendliche Teile wie extreme Oversized-Hoodies mit großen Prints.
Herrenmode ab 50
Souverän statt angestrengt: klassische Schnitte in Modern oder Regular Fit, Polos, Troyer, Strickjacken und Steppjacken. Aktuelle Details wie gerade Hosenbeine oder ein Karo-Overshirt halten den Look frisch.
Stooker, Pierre Cardin, Pioneer, Jim Spencer
Jahrzehntealte Schnitte, die die Figur verstecken – sie machen älter, nicht die Jahre.
Welche Mode für Männer ab 60?
Männer ab 60 fahren am besten mit bequemen, aber gut geschnittenen Klassikern: Stoffhosen mit Komfortbund, Poloshirts und Hemden in hellen, freundlichen Farben, Pullover, Troyer und Strickjacken, leichte Stepp- und Softshelljacken sowie hochwertige Wäsche. Bei AWG decken Marken wie Jim Spencer, Marcel Battiston, Stooker, Pierre Cardin, Southern Territory und Schiesser genau diesen Bedarf ab.
Hosen mit Komfort
Stoffhosen mit Stretchanteil oder Dehnbund, etwa von Marcel Battiston oder Jim Spencer, dazu Jeans in Regular Fit von Pioneer oder Wrangler.
Oberteile, die schmeicheln
Poloshirts auch mit langem Arm, bügelleichte Hemden in Hellblau oder mit feinem Karo, Troyer und Strickjacken.
Leichte, warme Jacken
Leichte Steppjacken und Softshelljacken von Southern Territory wärmen ohne Gewicht; eine Steppweste ist der perfekte Übergangsbegleiter.
Wäsche und Nachtwäsche
Hautfreundliche Unterwäsche von Schiesser und Ceceba, Schlafanzüge von Götzburg und Socken von Camano.
Für Feiern
Eine Kombi aus Sakko und Stoffhose ist bequemer als ein kompletter Anzug und passt zu Geburtstag, Taufe oder Jubiläum. Dazu ein Hemd in Hellblau und eine Krawatte mit dezenter Farbe.
Was jünger aussehen lässt
Hosen mit geradem Bein statt Bundfalten-Weite, Sneaker in Weiß oder Grau, helle Farben am Gesicht und ein Kragen mit Stand. Mehr dazu im nächsten Abschnitt.
Was Kleidung über dich sagt: attraktiv, jünger, reifer, erfolgreicher
Kleidung beeinflusst nachweislich, wie andere dich einschätzen – oft in Sekundenbruchteilen. Am stärksten wirken Passform und Gepflegtheit, danach Farbe und Stil. Teure Marken sind dafür nicht nötig.
Welchen Style mögen Frauen bei Männern?
In einer Umfrage der Partnervermittlung Parship (Online-Befragung, April 2021) gaben rund zwei Drittel der befragten Frauen an, dass ihnen T-Shirt, Jeans und Turnschuhe beim Wunschpartner gefallen. Etwa die Hälfte mochte einen lässig-eleganten Look aus Sakko, Hemd, lockerer Hose und Sneakern. Übersetzt heißt das: Casual und Smart Casual schlagen Anzug und Trend-Extreme – solange alles sitzt und gepflegt ist.
Spannend ist auch die Farbpsychologie: In einer Studie von Elliot und Kollegen (Journal of Experimental Psychology: General, 2010) bewerteten Frauen Männer in Rot als attraktiver und statushöher. Spätere Wiederholungsstudien kamen allerdings zu gemischten Ergebnissen – ein rotes Polo schadet trotzdem nicht.
- Passform: Ein Shirt, das an Schultern und Brust sitzt, wirkt attraktiver als jedes Logo.
- Gepflegtheit: Saubere Schuhe, gebügeltes Hemd, keine Fusseln – Details, die auffallen.
- Stimmigkeit: Ein Look, der zu dir passt, wirkt selbstbewusster als ein verkleideter.
Mit welcher Kleidung wirkt man jünger – und mit welcher älter?
| Bereich | Wirkt jünger | Wirkt reifer / älter |
|---|---|---|
| Passform | Modern Fit, Hose ohne Stoffüberschuss am Saum | Zu weite Schnitte, Bundfalten-Hosen mit langem Stand |
| Hosen | Gerade oder leicht zulaufende Jeans, Chino, Cargo | Klassische Stoffhose mit Bügelfalte |
| Schuhe | Weiße oder graue Sneaker, Chelsea Boots | Klassische Schnürschuhe, Komfortschuhe |
| Farben | Helle Töne, Blau, ein Farbakzent | Dunkle, gedeckte Töne von Kopf bis Fuß |
| Oberteile | Overshirt, Polo, Strick zum T-Shirt | Hemd mit Krawatte, Weste, Sakko |
| Details | Aktuelle Brille, Cap oder Beanie, schlichte Uhr | Einstecktuch, Manschettenknöpfe, Aktentasche |
Wichtig: „Reifer“ ist nicht schlecht. Mit 25 im Vorstellungsgespräch ist die rechte Spalte genau das, was du willst. Und am meisten altert nicht ein Kleidungsstück, sondern ein veralteter Schnitt oder ein Teil, das nicht mehr passt.
Mit welcher Kleidung wirkt man reicher und erfolgreicher?
Dazu gibt es handfeste Forschung. In einer Studie im Fachjournal Nature Human Behaviour (Oh, Shafir und Todorov, 2020) wurden identische Gesichter als kompetenter eingeschätzt, wenn die Person Kleidung trug, die als „reicher“ wahrgenommen wurde – selbst bei extrem kurzer Betrachtung und obwohl die Teilnehmer gewarnt waren, die Kleidung zu ignorieren. Eine weitere Studie (Kraus und Mendes, Journal of Experimental Psychology: General, 2014) zeigte, dass Männer im Anzug in einer simulierten Verhandlung bessere Ergebnisse erzielten als Männer in Jogginghose.
- Perfekte Passform: der mit Abstand wichtigste Faktor – ein günstiger, gut sitzender Anzug wirkt hochwertiger als ein teurer, schlecht sitzender.
- Wenige, gedeckte Farben: Navy, Grau, Camel, Creme und Weiß wirken ruhig und souverän („Quiet Luxury“).
- Keine großen Logos: Zurückhaltung signalisiert Selbstsicherheit.
- Hochwertig wirkende Materialien: Strick, Wolle, feine Baumwolle und Leder statt glänzender Synthetik.
- Gepflegte Details: geputzte Schuhe, gebügelter Kragen, passender Gürtel, eine schlichte Tasche.
Übrigens wirkt Kleidung auch auf dich selbst: Forschende sprechen von „Enclothed Cognition“ (Adam und Galinsky, 2012). Im Experiment arbeiteten Teilnehmende in einem als Arztkittel bezeichneten Kittel aufmerksamer als ohne. Wie stark dieser Effekt im Alltag ist, wird in der Forschung noch diskutiert – das gute Gefühl in einem sitzenden Outfit kennt aber jeder.
Herrenmode durchs Jahr: Was trägt Mann im Frühling, Sommer, Herbst und Winter?
Frühling: leichte Übergangsjacken und Lagen. Sommer: luftige Baumwolle und Leinen, Polos und Shorts. Herbst: Strick, Overshirts, Softshell und Layering. Winter: Stepp- und Daunenjacken, Mäntel, Wolle und Funktionsunterwäsche.
| Saison | Key-Pieces | Materialien | Farben |
|---|---|---|---|
| Frühling (ca. 8–18 °C) | Übergangskleidung, Übergangsjacken, Sweatshirts, Chinos, Sneaker | Baumwolle, leichter Strick, Denim | Hellblau, Sand, Salbei, Weiß |
| Sommer (ab ca. 20 °C) | Polos, Tanktops, Bermudas, Kurzarmhemden, Badeshorts | Leinen, Baumwolle, Piqué, Seersucker | Weiß, Pastell, Hellgrau, Navy |
| Herbst (ca. 5–15 °C) | Hemdjacken, Softshelljacken, Troyer, Cordhosen, Boots | Flanell, Cord, Wolle, Fleece | Braun, Cognac, Oliv, Bordeaux |
| Winter (unter ca. 5 °C) | Winterjacken, Mäntel, Strick, Funktionsunterwäsche, Schal und Handschuhe | Wolle, Daune, Wattierung, Merino | Anthrazit, Navy, Espresso, Creme |
Welche Jacke für welches Wetter?
| Jacke | Wärme | Wetterschutz | Ideal für |
|---|---|---|---|
| Übergangsjacke | Gering | Wind, leichter Regen | Frühling, früher Herbst |
| Softshelljacke | Gering bis mittel | Windabweisend, wasserabweisend | Aktiv draußen, Radfahren, Wandern |
| Fleecejacke | Mittel | Kaum | Mittelschicht beim Layering |
| Funktionsjacke | Je nach Futter | Wasserdicht, atmungsaktiv | Regen, Outdoor, Reisen |
| Stepp- oder Daunenjacke | Hoch | Wind, leichter Regen | Herbst und Winter, Alltag |
| Winterjacke / Parka | Sehr hoch | Oft wasserdicht, mit Kapuze | Frost, Schnee, lange Wege |
| Mantel | Mittel bis hoch | Wind | Büro, Anzug, Stadt |
Materialkunde und Pflege: So bleiben deine Lieblingsteile lange schön
Die meisten Teile halten länger, wenn du seltener, kälter und auf links wäschst. Ein Anzug muss nur ein- bis zweimal pro Saison oder bei Flecken in die Reinigung; Wolle und Kaschmir wäschst du im Wollprogramm bei maximal 30 °C und trocknest sie liegend, Leinen bei 30 bis 40 °C mit wenig Schleudern. Funktionsjacken nie mit Weichspüler.
| Material | Eigenschaften | Typisch in | Pflege |
|---|---|---|---|
| Baumwolle | Atmungsaktiv, hautfreundlich, knittert | T-Shirts, Hemden, Jeans, Chinos | 30–40 °C, Hemden bis 60 °C |
| Leinen | Kühlend, sehr luftig, knittert stark | Sommerhemden, Sommerhosen | 30–40 °C, feucht bügeln |
| Wolle / Merino | Wärmt, reguliert Temperatur, riecht kaum | Pullover, Anzüge, Mäntel | Lüften, Wollprogramm max. 30 °C |
| Kaschmir | Sehr weich, leicht, warm, empfindlich | Feinstrick, Schals | Handwäsche kalt, liegend trocknen |
| Polyester | Formstabil, knitterarm, trocknet schnell | Sport, Jacken, Mischgewebe | 30–40 °C, nicht heiß bügeln |
| Elasthan | Dehnbar, sorgt für Bewegungsfreiheit | Stretch-Jeans, Stoffhosen (meist 1–3 %) | Nicht heiß trocknen |
| Viskose | Fließend, kühl, glatt | Hemden, Shirts, Futter | Schonwaschgang, nicht wringen |
| Fleece | Leicht, warm, schnell trocken | Fleecejacken, Sportmode | 30 °C, ohne Weichspüler |
Pflege-Guide nach Kleidungsstück
Anzug & Sakko
Nach dem Tragen auf einem breiten Bügel auslüften, ausbürsten, Falten im Dampf des Badezimmers aushängen lassen. In die Reinigung nur ein- bis zweimal pro Saison oder bei Flecken – zu häufiges Reinigen strapaziert den Stoff.
Hemden
Kragen und Manschetten vorbehandeln, bei 40 °C (weiße Baumwolle bis 60 °C) waschen, leicht feucht aufhängen und bügeln. Knöpfe vor dem Waschen öffnen.
Jeans
Selten, kalt und auf links waschen – so bleibt die Farbe. Zwischendurch reicht Auslüften. Nicht in den Trockner, sonst leidet das Elasthan.
Strick, Wolle, Kaschmir
Wollprogramm oder Handwäsche mit Wollwaschmittel, wenig schleudern, liegend trocknen, gefaltet lagern statt aufhängen. Knötchen (Pilling) entfernst du mit einem Fusselrasierer.
Funktions- und Softshelljacken
Mit Spezialwaschmittel und ohne Weichspüler waschen – der verklebt die feinen Poren der Membran. Nach einigen Wäschen nachimprägnieren, damit Wasser wieder abperlt.
Stepp- und Daunenjacken
Schonwaschgang mit Daunenwaschmittel, danach im Trockner bei niedriger Temperatur mit zwei, drei Tennisbällen trocknen – die schütteln die Füllung wieder auf. Immer das Pflegeetikett beachten.
Pflegesymbole kurz erklärt
- Waschbottich: Waschen; die Zahl ist die Höchsttemperatur, ein Strich darunter heißt Schonwaschgang, zwei Striche Wollwaschgang, eine Hand Handwäsche.
- Dreieck: Bleichen; durchgestrichen heißt nicht bleichen.
- Quadrat mit Kreis: Trockner; die Punkte zeigen die Temperatur, durchgestrichen heißt kein Trockner.
- Bügeleisen: Ein Punkt niedrig, zwei mittel, drei hoch.
- Kreis: professionelle Reinigung; der Buchstabe sagt der Reinigung, welches Verfahren sie nutzen darf.
Woran erkenne ich gute Qualität bei Herrenkleidung?
Gute Qualität erkennst du an geraden, dichten Nähten ohne lose Fäden, an einem Stoff, der gegen das Licht gehalten dicht wirkt und nach dem Dehnen zurückspringt, an Mustern, die an den Nähten weiterlaufen, und an fest angenähten Knöpfen. Die Materialzusammensetzung auf dem Etikett verrät, wie sich das Teil trägt und pflegt.
Der 60-Sekunden-Check im Laden oder zu Hause
- Nähte: gerade, gleichmäßig, dicht; leicht auseinanderziehen – es darf kein Spalt entstehen.
- Stoffdichte: gegen das Licht halten; scheint es stark durch, ist der Stoff dünn.
- Rücksprung: Strick und Stretch kurz dehnen – gute Ware geht sofort in Form zurück.
- Muster: Karos und Streifen treffen an Nähten und Taschen sauber aufeinander.
- Knöpfe und Reißverschlüsse: fest vernäht, leichtgängig, idealerweise mit Ersatzknopf.
- Innenleben: versäuberte Kanten, sauber eingesetztes Futter, fester Kragen.
Was das Etikett verrät
- Grammatur: T-Shirts um 140 g/m² sind leicht, ab etwa 180 g/m² fester und formstabiler.
- Stretchanteil: 1 bis 3 Prozent Elasthan bringen Komfort; deutlich mehr kann ausleiern.
- Mischgewebe: Baumwolle mit Polyester knittert weniger und trocknet schneller.
- Reine Naturfasern: angenehm auf der Haut, brauchen aber mehr Pflege.
Ehrlich gesagt: Ein hoher Preis ist kein Qualitätsbeweis. Mit dem Check oben erkennst du auch bei günstiger Mode, welches Teil lange hält.
Das Herren-Sortiment von AWG im Überblick
Das Herren-Sortiment von AWG umfasst Bekleidung von T-Shirts bis Anzügen, Arbeitskleidung, Sportmode, Trachten, Wäsche und Accessoires – ergänzt um Young Fashion, Neuheiten und Sale.
Bekleidung für Herren
Unterkategorien im Detail
Oberteile
Hosen
Anzüge & Co.
Weitere Bereiche der Herrenmode bei AWG
Alle Herren-Artikel im Überblick · Größentabelle Herren
Über die Herrenmode hinaus
AWG führt außerdem Damenmode, Kindermode sowie Wohntextilien und Dekoration.
Was sind die besten Marken für Männer? Die Herrenmarken bei AWG
Die beste Marke ist die, deren Passform und Stil zu dir passen. Bei AWG sind das je nach Einsatz: Jim Spencer, Marcel Battiston, Pierre Cardin und Stooker für klassische Herrenmode, Tom Tailor, Mustang, Wrangler und Pioneer für Denim und Casual, Jack & Jones, Only & Sons und IX-O für Young Fashion, Southern Territory für Outdoor, Adidas, Puma, Nike und JAKO für Sport, Schiesser für Wäsche und Worker für Arbeitskleidung.
Klassisch & Business
Jim Spencer (Hemden, Polos, Strick, Anzüge), Marcel Battiston (Stoffhosen), Pierre Cardin, Stooker, Lerros und Jack & Jones Premium für Anzüge und Sakkos. Übersicht: Topmarken.
Denim & Casual
Tom Tailor, Mustang, Wrangler, Pioneer, Paddock's, U.S. Polo Assn. (Preppy-Polos), Harvey Miller, HERO by John Medoox und Hero big für größere Größen.
Young Fashion
Jack & Jones, Only & Sons, IX-O, One Way und Sublevel. Übersicht: Young Fashion für Herren.
Outdoor & Sport
Southern Territory (Jacken, Strick, Outdoor), Adidas, Puma, Nike, JAKO, Grinario Sports und Stooker Sport. Übersicht: Sportmarken.
Arbeit & Tracht
Worker, CAT und Uncle Sam für Arbeitskleidung, Brandl Tracht für Trachtenmode.
AWG: Unternehmen, Filialen und Service
AWG ist ein 1969 gegründeter deutscher Textileinzelhändler (AWG Allgemeine Warenvertriebs-GmbH) mit mehr als 3,5 Millionen Stammkundinnen und Stammkunden, rund 250 Filialen, über 100 Marken und einem Sortiment aus Herren-, Damen- und Kindermode sowie Wohntextilien.
Wer AWG ist
AWG wurde 1969 gegründet, betreibt rund 250 Filialen in Deutschland und zählt mit mehr als 3,5 Millionen treuen Stammkundinnen und Stammkunden sowie mehrfach ausgezeichneten Loyalitätswerten zu den 30 größten Textilhändlern des Landes. Neben Herrenmode umfasst das Sortiment Bekleidung für Damen und Kinder, Wohntextilien und Dekorationsartikel, Berufsbekleidung, Trachtenmode und Spezialgrößen. Der Anspruch: Mode, die Alltagstauglichkeit mit Stil verbindet, mit einem überzeugenden Preis-Leistungs-Verhältnis für die ganze Familie. Mehr dazu unter Über uns und in der Unternehmensgeschichte.
Nicht zu verwechseln
Die Abkürzung „AWG“ wird in Deutschland mehrfach verwendet – unter anderem für Abfallwirtschaftsgesellschaften, Wohnungsgenossenschaften und das Außenwirtschaftsgesetz. Diese Seite bezieht sich ausschließlich auf den Modehändler AWG – die AWG Allgemeine Warenvertriebs-GmbH mit dem Onlineshop awg-mode.de. Gesucht wird das Unternehmen als „AWG“, als „AWG Mode“ und als „AWG Mode Center“ beziehungsweise „AWG-Modecenter“ – gemeint ist in allen Fällen dasselbe Unternehmen. AWG ist weder ein Entsorgungsunternehmen noch eine Genossenschaft noch ein Gesetz.
Auszeichnungen und Kundenurteil
Kundinnen und Kunden äußern sich sehr positiv über den Kundenservice, der mehrfach ausgezeichnet wurde. Auch der AWG Onlineshop wurde mehrfach als Top-Onlineshop bewertet.
Online kaufen, Filiale nutzen
- Versand: Lieferung per DHL, in der Regel innerhalb von 1–3 Werktagen. Details unter Versand & Lieferung.
- Rücksendung: kostenfrei innerhalb von 14 Tagen, siehe Retouren.
- Filiallieferung: kostenlose Lieferung in die Wunschfiliale – praktisch zum Anprobieren. Filialen findest du über den Filialfinder.
- Bezahlen: unter anderem PayPal, Kreditkarte und Kauf auf Rechnung, siehe Zahlungsarten.
- Vorteile: AWG Card und Newsletter mit Rabatt zur Anmeldung.
Kontakt
Der Kundenservice ist montags bis freitags von 08:00 bis 20:00 Uhr und samstags von 09:00 bis 12:00 Uhr unter 0711 – 72 52 30 42 04 erreichbar (regulärer Festnetztarif, Mobilfunktarif ggf. abweichend). Schriftlich über das Kontaktformular, Antworten auf Standardfragen im FAQ-Bereich.
Häufige Fragen zu Herrenmode
Was trägt der Mann aktuell?
Im Herbst/Winter 2026/27 tragen Männer Brauntöne von Cognac bis Espresso, Karomuster, auffälligen Strick wie Troyer und Cardigans, dunkle Jeans ohne Waschung, Preppy-Layering aus Hemd, Krawatte und Pullover sowie kurze Blousons zu weiteren Hosen. Für Frühjahr/Sommer 2027 kommen farbige Poloshirts, leichte Stoffe und weite Bermudas. Aktuelle Teile findest du unter Neuheiten.
Was sind die besten Marken für Männer?
Die beste Marke ist die, deren Passform zu dir passt. Bei AWG sind das für klassische Mode Jim Spencer, Marcel Battiston, Pierre Cardin und Stooker, für Denim und Casual Tom Tailor, Mustang, Wrangler und Pioneer, für Young Fashion Jack & Jones, Only & Sons und IX-O, für Outdoor Southern Territory, für Sport Adidas, Puma, Nike und JAKO, für Wäsche Schiesser und für Arbeitskleidung Worker. Alle Marken stehen unter Alle Herren-Marken.
Welche Mode für Männer ab 60?
Männer ab 60 sind mit bequemen, gut geschnittenen Klassikern am besten angezogen: Stoffhosen mit Stretch oder Komfortbund (etwa von Marcel Battiston oder Jim Spencer), Poloshirts und Hemden in hellen Farben, Troyer und Strickjacken, leichte Stepp- und Softshelljacken von Southern Territory sowie Wäsche von Schiesser und Ceceba. Für Feiern ist eine Kombi aus Sakko und Stoffhose bequemer als ein Anzug.
Welche Farben trägt man ab 20, 30, 40, 50 und 60 Jahren?
Verbotene Farben gibt es in keinem Alter. Mit 20 passen Trendfarben, Pastelle und starke Kontraste, ab 30 eine neutrale Basis aus Navy, Hellblau, Oliv und Sand, ab 40 satte Töne wie Anthrazit, Bordeaux und Cognac, ab 50 weichere Mitteltöne wie Taubenblau, Camel und Salbei und ab 60 helle, freundliche Farben wie Hellblau, Creme und Silbergrau nahe am Gesicht. Navy, Weiß und Grau funktionieren immer.
Was besagt die 3-3-3-Regel für Kleidung?
Die 3-3-3-Regel besagt, dass man drei Oberteile, drei Unterteile und drei Paar Schuhe auswählt, die alle miteinander kombinierbar sind. Daraus ergeben sich rechnerisch 27 Outfits (3 × 3 × 3). Jacken und Accessoires zählen meist nicht mit. Die Idee stammt aus der Minimalismus-Bewegung und hilft beim Aufbau einer Capsule Wardrobe und beim Kofferpacken.
Welchen Style mögen Frauen bei Männern?
Laut einer Parship-Umfrage von 2021 gefällt rund zwei Dritteln der befragten Frauen ein Look aus T-Shirt, Jeans und Turnschuhen, etwa der Hälfte ein lässig-eleganter Stil mit Sakko, Hemd, lockerer Hose und Sneakern. Entscheidend sind gute Passform, Gepflegtheit und ein Stil, der zur Person passt.
Mit welcher Kleidung wirkt man jünger?
Jünger wirkst du mit modernen Schnitten ohne Stoffüberschuss, geraden oder leicht zulaufenden Jeans und Chinos, weißen oder grauen Sneakern, hellen Farben nahe am Gesicht, Overshirts, Polos und Strick zum T-Shirt. Am stärksten älter machen zu weite Kleidung und veraltete Schnitte.
Mit welcher Kleidung wirkt man älter oder seriöser?
Reifer und seriöser wirken Anzug oder Sakko, Hemd mit Krawatte, Stoffhosen mit Bügelfalte, klassische Lederschuhe, dunkle, gedeckte Farben und Details wie Einstecktuch oder Aktentasche. Das ist ideal für Vorstellungsgespräche und wichtige Termine.
Mit welcher Kleidung wirkt man reicher und erfolgreicher?
Studien zeigen, dass Kleidung die Einschätzung von Kompetenz in Sekundenbruchteilen beeinflusst (Oh, Shafir und Todorov, Nature Human Behaviour, 2020). Erfolgreich wirken perfekte Passform, wenige gedeckte Farben wie Navy, Grau, Camel und Creme, keine großen Logos, hochwertig wirkende Materialien wie Strick und Wolle sowie gepflegte Details wie geputzte Schuhe und ein gebügelter Kragen.
Was ist der Unterschied zwischen Slim Fit, Regular Fit, Relaxed Fit und Oversized?
Slim Fit sitzt körpernah und schmal, Regular Fit ist gerade und klassisch weit, Relaxed Fit locker mit mehr Bewegungsfreiheit und Oversized bewusst ein bis zwei Nummern weiter mit tiefer Schulter. Modern Fit liegt zwischen Slim und Regular und passt fast jeder Figur.
Wie kleide ich mich als H-Typ, Y-Typ oder O-Typ vorteilhaft?
Der H-Typ (gerade Figur) gewinnt mit Struktur und Lagen oben, der Y-Typ (breite Schultern) mit V-Ausschnitten und geraden Hosen für Balance, der O-Typ (betonte Körpermitte) mit Regular Fit, dunklen Farben in der Mitte, offenen Jacken als senkrechter Linie und Hosenträgern statt Gürtel.
Wie lang muss ein Herrenhemd oder Sakko sein?
Der Hemdärmel endet am Handgelenkknochen, der Sakkoärmel 1 bis 1,5 cm früher, sodass die Manschette sichtbar bleibt. Das Sakko bedeckt knapp das Gesäß. Ein offen getragenes Hemd endet etwa in der Mitte des Hosenschlitzes. Die Schulternaht sitzt auf der Schulterkante.
Was bedeuten Smart Casual und Business Casual?
Smart Casual ist gepflegt-lässig: Hemd oder Polo, Chino oder dunkle Jeans, optional Sakko oder Strick, dazu saubere Sneaker oder Loafer. Business Casual ist eine Stufe formeller: Sakko mit Stoffhose und Hemd, eine Krawatte ist optional, dazu Lederschuhe.
Darf man Sneaker zum Anzug tragen?
Ja, bei Smart-Casual-Anlässen: schlichte weiße oder einfarbige Ledersneaker zum schmal geschnittenen Anzug. Bei Business-Terminen, Beerdigungen, Cocktail und Black Tie sind Oxfords oder andere klassische Lederschuhe Pflicht.
Müssen Gürtel und Schuhe die gleiche Farbe haben?
Nicht exakt, aber aus derselben Farbfamilie und mit ähnlicher Oberfläche: brauner Gürtel zu braunen Schuhen, schwarzer zu schwarzen, Glattleder zu Glattleder. Zu Jeans und Sneakern ist mehr Freiheit erlaubt.
Welche Basics sollte jeder Mann besitzen?
Zu den wichtigsten Basics gehören T-Shirts in Weiß, Grau und Navy, ein Poloshirt, ein hellblaues Hemd, ein Freizeithemd, ein feiner Strickpullover, eine dunkle Jeans, eine beige und eine graue Stoffhose, Shorts, eine Übergangsjacke, eine Winterjacke oder ein Mantel, ein Anzug in Navy oder Anthrazit und ein brauner Ledergürtel. Alles davon gibt es in der Herren-Bekleidung.
Wie oft muss ein Anzug in die Reinigung?
Ein Anzug muss nur ein- bis zweimal pro Saison oder bei Flecken in die Reinigung. Dazwischen reicht es, ihn nach dem Tragen auf einem breiten Bügel auszulüften und auszubürsten. Zu häufiges Reinigen strapaziert den Stoff.
Woran erkenne ich gute Qualität bei Kleidung?
An geraden, dichten Nähten ohne lose Fäden, an einem Stoff, der gegen das Licht dicht wirkt und nach dem Dehnen zurückspringt, an Mustern, die an den Nähten sauber weiterlaufen, an fest vernähten Knöpfen und an einer sinnvollen Materialzusammensetzung, etwa 1 bis 3 Prozent Elasthan für Komfort.
Welche Größen gibt es bei Herrenmode von AWG?
Die AWG-Eigenmarken gibt es in den Größen S bis 4XL, das entspricht den deutschen Konfektionsgrößen 48 bis 60. Marken wie HERO by John Medoox und Hero big bieten komfortbetonte Schnitte für kräftigere Figuren. Die Maße stehen in der Größentabelle für Herren.
Wie lange dauert der Versand bei AWG?
Bestellungen werden per DHL versendet und erreichen dich in der Regel innerhalb von 1 bis 3 Werktagen. Alle Details stehen unter Versand & Lieferung.
Kann ich Herrenmode kostenlos zurückschicken oder in der Filiale abholen?
Ja. Artikel können innerhalb von 14 Tagen kostenfrei zurückgesendet werden, siehe Retouren. Außerdem bietet AWG eine kostenlose Lieferung in die Wunschfiliale an, die du über den Filialfinder findest.
Wofür steht AWG?
AWG steht hier für die AWG Allgemeine Warenvertriebs-GmbH, einen 1969 gegründeten deutschen Textileinzelhändler mit rund 250 Filialen und dem Onlineshop awg-mode.de. Das Unternehmen ist als „AWG“, „AWG Mode“ und „AWG Mode Center“ (auch „AWG-Modecenter“) bekannt. Die Abkürzung „AWG“ wird daneben von anderen Organisationen und für das Außenwirtschaftsgesetz verwendet – gemeint ist hier ausschließlich der Modehändler.
Herrenmode bei AWG: die Fakten im Überblick
Die wichtigsten Angaben zu dieser Seite, zum Sortiment und zum Anbieter – kompakt und nachschlagbar.
- Herrenmode
- Bekleidung, die nach Herrengrößen geschnitten ist: T-Shirts, Polos, Hemden, Pullover, Hosen, Jeans, Anzüge, Sakkos, Jacken, Mäntel, Wäsche, Sportbekleidung, Arbeitskleidung, Trachten und Accessoires
- Was diese Seite ist
- Kategorie- und Ratgeberseite „Herrenmode“ im Onlineshop awg-mode.de
- Anbieter
- AWG Allgemeine Warenvertriebs-GmbH, Deutschland
- Auch bekannt als
- AWG, AWG Mode, AWG Mode Center (auch AWG-Modecenter)
- Gegründet
- 1969; rund 250 Filialen in Deutschland
- Sortiment Herren
- Bekleidung, Anzüge & Co., Arbeitskleidung, Sportmode, Trachten, Wäsche, Accessoires, Young Fashion
- Größen
- S bis 4XL (Konfektionsgröße 48 bis 60) bei den Eigenmarken; komfortbetonte Schnitte für kräftigere Figuren
- Herrenmarken (Auswahl)
- Jim Spencer, Marcel Battiston, Tom Tailor, Mustang, Wrangler, Pioneer, Jack & Jones, Only & Sons, IX-O, Southern Territory, U.S. Polo Assn., Pierre Cardin, Stooker, Adidas, Puma, Nike, JAKO, Schiesser, Worker, Brandl Tracht
- Marken gesamt
- über 100 Marken im Gesamtsortiment
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- Trends 2026/27, Basics, 3-3-3-Regel, Passform, Körperformen, Größen, Dresscodes, Farbkombination, Mode und Farben nach Alter, Wirkung von Kleidung, Jahreszeiten, Materialpflege, Qualität
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- Onlineshop awg-mode.de, AWG App, stationäre Filialen
- Versand & Rückgabe
- DHL-Versand in 1–3 Werktagen, kostenfreie Rücksendung innerhalb 14 Tagen, kostenlose Filiallieferung
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